Das bin ich

Darf ich vorstellen: Die Fleckfabrik.

Das sind die beiden Fleckenprofis Emma und Anna, der Fleckenforscher Tim, der Fleckenbegutachter Manuel und ich, die Fleckentfernerin Bianca.

Die beiden Fleckenprofis sind zuständig für das Verursachen und Anschaffen von Klecksen aller Art und Herkunft.
Mit ihren 6 und 4 Jahren kennen sie sich auf diesem Gebiet bestens aus und sorgen ständig dafür, dass ich vor neuen Herausforderungen stehe.
Der Fleckenforscher Tim ist momentan vor allem damit beschäftigt, die Hosen voll zu machen und dabei entstehen – je nachdem, wie dicht die Windel war – orangefarbene Flecken, die zu entfernen jedoch recht einfach sind, da er ja schon der dritte Forscher in der Fabrik ist, der sich diesem Gebiet widmet.
Ich, als Fleckentfernerin, habe in meiner 6-jährigen Karriere in der Fabrik beispielsweise gelernt, dass Kürbiskernölflecken überhaupt nicht zum Fürchten sind! Ein bisschen nass gespritzt, ein paar Sonnenstrahlen drauf und schon heißt’s „Ade, lieber Klecks!“. Diese wesentliche Erkenntnis hat meine Einstellung zu Salatgenuss im Sonntagsstaat grundlegend geändert.

Bisweilen fungiere ich jedoch auch als Fleckenkünstlerin, wenn ich Eischnee, Kakaopulver und Zimtstaub in recht abstrakter Art und Weise in der Küche verteile. Das geschieht immer dann, wenn ich ein neues Rezept ausprobiere. Dabei lautet meine Devise: es muss schmecken, es muss lecker aussehen und es muss gesund sein! (Ja, gesund und lecker lässt sich wirklich vereinen! Wenn du mir nicht glaubst, probier eins meiner Rezepte aus!)

Immer dann, wenn eine neue Kreation auf den Tisch kommt (oder direkt vom Blech genascht wird), ist mein Fleckenbegutachter zu Stelle. Er ist ein echter Gentleman und kritisiert meine Werke nur selten direkt, doch seine Blicke sprechen oft Bände. Dafür sehe ich auch, wenn etwas gelungen ist, da er dann entweder Schokoladenreste im Mundwinkel hat oder das Blech halb leer ist.

Willkommen auf der fleckigen Seite des Lebens!

Alles Liebe,
Bianca

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