Das blaue Wunder

Die Fleckfabrik…wünscht euch allen FROHE OSTERN!(-:

Da unsere älteste Fleckenforscherin im Augenblick von zu Hause aus forscht, haben wir im Rahmen des Unterrichts Brauchtum zu Ostern einmal ganz genau betrachtet. Was wir herausgefunden haben war ziemlich interessant! Zum Beispiel, warum der Osterhase kommt und Ostern eigentlich Ostern heißt…Na, neugierig geworden?

Wir feiern nach uralter keltischer Tradition die Ankunft der Frühlingsgöttin Ostara, die gern mit Eiern und Hasen dargestellt wird, die ja bekanntlich als Fruchtbarkeitssymbole gelten.
Als Kind hab ich ja nie so richtig verstanden, was der Osterhase eigentlich mit Jesus zu tun hat, aber einem geschenkten Gaul…Umso stolzer bin ich, dass meine kleine Fleckenforscherin das sehr wohl herausfinden will – Geschenke hin oder her.
Der eierversteckende Hase gilt als Vorbote der Göttin Ostara, die mit ihrer Ankunft den Frühling mitbringt.

Da wir die Sache schon so ursprünglich und naturverbunden angegangen sind, wollten wir unsere Eier auch auf möglichst natürliche Weise färben. Waaaaas? Natürlicher als mit E-Nummern beschriftete und buntem Pulver befüllte Säckchen? Ja, das geht tatsächlich!
Zugegeben, der Erfolg ist beim pflanzlichen Färben von Eiern manchmal eher mäßig und das Ergebnis besteht aus diversen Braunschattierungen.
Aber dieses Jahr haben wir…unser blaues Wunder erlebt!
Ich hätte nicht gedacht, dass man blaue Eier so wunderbar färben kann!

Hier gehts zum Rezept:

  • 1 Liter Wasser
  • 500g geschnippeltes Gemüse (Rotkraut=blau, Rote Rüben=dunkelrot)
  • etwas Essig im Rotkrautsud soll pinke Eier hervorbringen, das werden wir nächstes Jahr überprüfen

Das geschnippelte Gemüse wird einfach 30 bis 40 Minuten im Wasser gekocht und anschließend durch ein Sieb in eine hohe Müslischüssel gegossen. Die bereits hartgekochten Eier werden in den Sud gelegt und einfach so lange darin gebadet, bis sie die gewünschte Farbe angenommen haben.

Die blauen Eier hab ich nach etwa vier Stunden aus dem Sud geholt. Und die roten Eier sind der Beweis dafür, dass man die Eier wirklich herausholen sollte, wenn die Schale die gewünschte Farbe angenommen hat. Meine roten Eier waren so rot, wie rote Rüben nur sein können. Übermotiviert, wie ich war, um ein noch besseres Ergebnis zu bekommen, hab ich sie über Nacht in der Farbschüssel gelassen, woraufhin die schöne rote Farbe einen intensiven braunstich bekommen hat. Na ja, braune Eier sind wir ja schon gewöhnt (-;

Ein weiterer toller Tipp ist, die hartgekochten Eier vor dem Färben mit weißer Ölkreide zu bemalen. So erhält man wundervolle „Zaubermuster“, die große und kleine Kinder auf die Schale zaubern können.

In diesem Sinne FROHE OSTERN!

Veröffentlicht von kernölfleck

Erfahre hier Vieles über mein Leben als Fleckentfernerin. Lerne meine GLUTENFREIEN, ZUCKERFREIEN, MILCHPRODUKTFREIEN Rezepte kennen, vollkommen frei von Ersatzprodukten und Mehlmischungen. Ich bin der Meinung, wir sollten ALLES Essen können, das gut schmeckt, es muss aber gleichzeitig einen Mehrwert für unsere Gesundheit haben. Oder würdest du deinen Benziner mit Diesel füttern, bloß weil er billiger ist?

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