Zweierlei Knödel

Die Fleckfabrik…rollt von einem Knödelgericht zum nächsten!

Das Geniale an Knödeln ist, dass man unendlich viele Varianten zur Verfügung hat, sobald man ein Knödelteigrezept für sich entdeckt hat, das gut schmeckt und nicht zerfällt…zweiteres ist ja immer wieder ein Problem in der glutenfreien Küche. Aber hier biete ich euch sogar zwei Knödelrezepte an, die immer gut ankommen und sehr gut schmecken! Meine Kinder lieben besonders die Süßkartoffelvariante, was man als großes Kompliment werten kann, da sie sonst nicht leicht zu beeindrucken sind.

Ich erinnere mich, dass meine Mutter früher besonders im Winter oft Eintöpfe gekocht hat, in die sie als Einlage kleine Knödelchen aus Kartoffelteig gegeben hat. Das sollte man wirklich einmal ausprobieren – die Süßkartoffelknödel passen hervorragend in Suppen und Eintöpfe!
Die kleinen Fleckenforscher würden die Knödel – egal, welches Rezept – ja immer mit einem Stück Schokolade füllen, Zwetschken und Marillen schmecken aber (fast) genauso gut!
Auch ungefüllte Knödel sind nicht zu unterschätzen: übergossen mit Schokosauce und Nussbröseln (siehe Rezept weiter unten), auf einem Haselnussmusspiegel, mit Beerensauce oder auf Ofengemüse und überbacken sind sie echt eine Empfehlung wert!
Übrigens kann man aus dem Süßkartoffelteig natürlich auch Gnocchi oder Schupfnudeln formen.
Lasst eurer Kreativität einfach freien Lauf!

Süßkartoffel-Knödel:

  • 240 g Süßkartoffeln (halbiert, gegart, geschält, zerdrückt)
  • 60 g Kokosmehl
  • 1-2 TL Salz
  • 60 g Pfeilwurzelmehl

–> Einfach alle Zutaten miteinander verkneten. Falls der Teig nicht kompakt genug ist, einfach 2 bis 3 EL Flohsamenschalen einkneten und den Teig kurz rasten lassen, dass sie aufquellen können.

Dann die Knödel füllen – oder auch nicht – und in siedendem Salzwasser so lange kochen, bis sie obenauf schwimmen. Das dauert je nach Größe der Knödel ca. 10 bis 15 Minuten. Evtl. einmal vorsichtig umrühren, da die Knödel manchmal am Boden kleben bleiben, sodass sie nicht nach oben ploppen, wenn sie fertig sind.

Kokosnussjoghurt – Knödel (ähnlich Topfenteig):

  • 400 g Kokosnussjoghurt
  • 2 EL Agavendicksaft
  • 120 g Reisgrieß
  • 50 g Kokosmehl
  • Vanille (für süße Knödel)
  • 2 EL Flohsamenschalen
  • 2 Eigelb

–> Auch hier alle Zutaten miteinander verkneten, und ein paar Minuten stehen lassen. Wenn der Teig dann immer noch nicht fest genug ist, noch 1 bis 2 EL Flohsamenschalen zufügen und wieder kurz quellen lassen. Danach Knödel formen und in siedendem Salzwasser 10 bis 15 Minuten kochen; bis sie obenauf schwimmen.

Brösel für süße Knödel:

  • 1 Tasse gemahlene Nüsse
  • 1 Tasse gemahlene Sonnenblumenkerne
  • etwas Zimt und Vanille oder Kardamom
  • evtl. 3-4 EL Kokosblütenzucker

Alles in einer heißen Pfanne anrösten. Aber Achtung! Die Brösel verbrennen schnell, deshalb nicht mit voller Hitze arbeiten und häufig rühren!
Die Zutaten können natürlich je nach Lust und Laune variiert werden (-:

Veröffentlicht von kernölfleck

Erfahre hier Vieles über mein Leben als Fleckentfernerin. Lerne meine GLUTENFREIEN, ZUCKERFREIEN, MILCHPRODUKTFREIEN Rezepte kennen, vollkommen frei von Ersatzprodukten und Mehlmischungen. Ich bin der Meinung, wir sollten ALLES Essen können, das gut schmeckt, es muss aber gleichzeitig einen Mehrwert für unsere Gesundheit haben. Oder würdest du deinen Benziner mit Diesel füttern, bloß weil er billiger ist?

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