„Fürs Börserl…“

Bio, Nüsse, Buchweizen, Kokosblütenzucker, Nussmuse, all das wirkt auf den ersten Blick ganz schön teuer. Ich weiß. Deshalb habe ich hier ein paar Tipps, wie all das sehr gut ins Budget passt:

In erster Linie ist die Sache mit dem Einkaufen natürlich eine Prioritätenfrage. Für mich war immer klar, dass nichts im Einkaufswagen landet, das nichts zu bieten hat, außer, dass es wenig kostet.
Der Autovergleich passt auch hier sehr gut. Für alle AutobesitzerInnen ist völlig klar, dass in einen Benziner Benzin getankt wird und in ein Dieselfahrzeug Diesel. Der Motor braucht Öl und die ganze Karre muss regelmäßig gewartet werden.
Und warum der ganze Aufwand?
Klar, jeder hofft, dass sein/ihr Auto viele Jahre lang zuverlässig läuft.
Was beim Auto ganz klar ist, scheint für viele Menschen beim eigenen Körper nicht mehr zuzutreffen.
Dabei hat ein Mensch eine weit längere Lebensdauer, als ein Auto. Immerhin zählt ein Auto ab seinem 30. Geburtstag als „Oldtimer“…..

So viel dazu. Nun sind Bio-Produkte aber wirklich oft teurer, als herkömmliche. Immerhin ist „bio“ im Moment auch ein großer Trend.

Meine „börserlschonende“ (und jahrelang erprobte) Lösung ist es, in großen Mengen einzukaufen. Es gibt viele Bio-Onlineshops, die auch Waren in Großgebinden anbieten. Diese sind dann oft so günstig, dass es sich sogar dann noch auszahlt, wenn Versand dazukommt.
Der große Vorteil dabei ist, dass mir eigentlich nie etwas fehlt, wenn ich plötzlich Lust bekomme, etwas zu Kochen oder zu Backen. Buchweizen, Nüsse und Nussmuse halten sehr lange und sind unkompliziert in der Lagerung.
Die meisten trockenen Produkte bekomme ich in Papiersäcken, was zusätzlich die Umwelt schont. Deren Inhalt verteile ich in Vorratsgläser, sodass ich noch nie Probleme hatte, selbst wenn ich Motten im Haus hatte. Ein allseits bekanntes schwediesches Möbelhaus verkauft auch große Vorratsgläser sehr günstig(-;
Falls man nicht über den Luxus einer großen Speisekammer verfügt, gibt es immer noch die Möglichkeit, sich „Mitbesteller“ zu suchen, mit denen man sich die Großgebinde dann teilen kann.
Das reduziert widerrum die Versandkosten für alle.

Was zusätzlich das „Börserl“ (und die Gesundheit) pflegt, ist, möglich viel selbst zu machen. Gerade glutenfreie Fertigprodukte sind oft sehr teuer und obendrein häufig ein Gemisch aus Zucker, Mais und Soja.
Selbst wenn es anfangs vielleicht ungewohnt ist, wird es schnell ganz normal, beispielsweise Brot selbst zu backen. Wenn ich weiß, dass die kommende Zeit hektisch wird, backe ich einfach mehr Brot, schneide es in Scheiben und friere es ein.

Frischwaren kaufe ich am Bauernmarkt. Da gibt es saisonales, regionales Obst und Gemüse frisch und verpackungsfrei. Wenn man direkt beim Bauern kauft, weiß man (auch ohne Bio-Siegel), was man kauft, da man durch den direkten Kontakt mit dem Erzeuger genau herausfinden kann, wie der Bauer/die Bäuerin arbeitet. Und wer ganz sicher sein will, kann den Bauernhof ja auch einfach mal besuchen fahren.

In diesem Sinne; frohes Einkaufen! 🙂


Veröffentlicht von kernölfleck

Erfahre hier Vieles über mein Leben als Fleckentfernerin. Lerne meine GLUTENFREIEN, ZUCKERFREIEN, MILCHPRODUKTFREIEN Rezepte kennen, vollkommen frei von Ersatzprodukten und Mehlmischungen. Ich bin der Meinung, wir sollten ALLES Essen können, das gut schmeckt, es muss aber gleichzeitig einen Mehrwert für unsere Gesundheit haben. Oder würdest du deinen Benziner mit Diesel füttern, bloß weil er billiger ist?

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