Warum gesund?

Die Antwort auf diese Frage kann sehr unterschiedlich ausfallen. Meine Vorstellung von „gesund“ hat sich in den vergangenen Jahren auch grundlegend geändert.
Zu erst bin ich ja eher am veganen Ufer herumgeschwommen, doch eine unvorhergesehene Strömung hat mich plötzlich davongetrieben und erst an einem Strand abgeworfen, an dem vollkommen andere Ernährungsvorstellungen herrschten.

Und das passierte so:
Meine Tochter jammerte monatelang über Bauchschmerzen, denen ich zu Beginn nicht allzu viel Bedeutung beimaß. Als es jedoch nicht besser wurde, ließen wir uns von mehreren Ärzten sagen, dass sie gesund sei und „nichts habe“.
Dieses „nichts haben“ trieb ihr jedoch regelmäßig Tränen in die Augen und mich in die Arme der Paleo-Ernährung.
Zugegeben, zu Beginn war der Rat, sie einfach einmal glutenfrei zu ernähren, gewöhnungsbedürftig. Ein echter Schock war der Einzug von tierischen Produkten wie Eiern und Fleisch in meiner Küche. Immerhin hatte ich nicht umsonst auf vegane Ernährung umgestellt. Doch natürlich wollte ich es in unserer Not ausprobieren und siehe da: von einem Tag auf den anderen hatte mein kleines Mädchen kein Bauchweh mehr!

Nun stellte mich diese neue Ernährungsform vor sehr große Herausforderungen.
Zum einen waren da meine Überzeugungen, die mich ans vegane Ufer getrieben hatten und zum anderen der Wunsch, meine Familie gesund zu ernähren. Und da war es wieder. Dieses verflixte „gesund“.

Duden definiert „gesund“ ja unter anderem mit „die Gesundheit fördernd, ihr zuträglich“. Das ist allerdings ganz schön vage. Spätestens, wenn Mütter sich über die Ernährung ihrer Sprösslinge unterhalten, wird klar, wie viele verschiedene Definitionen von „gesund“ es gibt. Nämlich genausoviele, wie es Mütter gibt.

Als wir – die Fleckfabrik abzüglich des hosenpupsenden Mitglieds – jedoch nach monatelangem Selbstexperiment feststellten, wie gut wir uns alle mit dieser „neuen“ steinzeitlichen Ernähungsform fühlten, beschlossen wir, sie beizubehalten.

Wir nahmen also Eier in unseren Kühlschrank auf und verbannten Hülsenfrüchte und Getreide aus der Speisekammer.

Nun arbeite ich mit großem Vergnügen daran, meinen Kindern eine gesunde Ernähung zu bieten, die jedoch alles beinhaltet, was ein „normales“ Kind sich auch einverleibt, mit dem großen Unterschied, dass all diese Rezepte einen Mehrwert für den Körper haben müssen!

Umso mehr freut es mich zu sagen, dass all dieser „Ramsch“ aus Zucker, gepaart mit Farb- und Geschmackstoffen, gar nicht notwendig ist, da die Natur ohnehin unbeschreiblich Leckeres zu bieten hat!

Wohl bekomms!

Veröffentlicht von kernölfleck

Erfahre hier Vieles über mein Leben als Fleckentfernerin. Lerne meine GLUTENFREIEN, ZUCKERFREIEN, MILCHPRODUKTFREIEN Rezepte kennen, vollkommen frei von Ersatzprodukten und Mehlmischungen. Ich bin der Meinung, wir sollten ALLES Essen können, das gut schmeckt, es muss aber gleichzeitig einen Mehrwert für unsere Gesundheit haben. Oder würdest du deinen Benziner mit Diesel füttern, bloß weil er billiger ist?

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