Über glutenfreie Ernährung

Ob und wie gesund es ist, sich glutenfrei zu ernähren – besonders, wenn man nicht an Zöliakie leidet – wird ja oft heiß diskutiert.

Ich stimme all denjenigen voll und ganz zu, die meinen, man könne sich mit einer glutenfreien Ernähung nicht vollwertig bzw. ausgewogen ernähren, wenn diese Personen keine Lust haben, sich ernsthaft mit Nahrungsmitteln auseinander zu setzen.
Wenn man im Internet nach glutenfreien Rezepten sucht, ist es sehr zeitintensiv, ein Rezept zu finden, bei dem keine fertigen Mehlmischungen von diversen Firmen verwendet werden.
Bei genauerer Recherche, woraus diese Mehlmischungen denn eigentlich bestehen, wird klar, warum man hier nicht von ausgewogener Ernährung sprechen kann.
Denn Maisstärke, Kartoffelstärke und Sojamehl (sowie Stabilisatoren, Zucker und Verdickungsmittel) ersetzen wohl kaum ein Stück Vollkornbrot (das ja immerhin einige Vitamine und Nährstoffe in sich trägt). Insbesondere, wenn Brot, Nudeln und andere Backwaren – wie bei der klassischen westlichen Ernährung – einen Großteil der Nahrung ausmachen.
Zu Beginn einer solchen Auseinandersetzung macht auch Sinn, sich klar zu machen, was denn eigentlich die Definition von „Nahrungsmittel“ ist.
Für mich müssen Nahrungsmittel ganz klar den Körper nähren – damit fallen alle Zutaten weg, die dem Körper schaden oder ihn belasten.

Das führt anfangs zu sehr spannenden Supermarktbesuchen, wenn plötzlich alle glutenhaltigen Produkte wegfallen. Kommen dann noch Kriterien wie „bio“, „zuckerfrei“ und „milchproduktfrei“ hinzu, kann man sich im gut sortierten Supermarkt plötzlich ganz schön verloren fühlen. „Was soll ich denn jetzt bitteschön noch essen?“, mag einem dann durch den Kopf gehen. Aber keine Sorge:

Beim glutenfreien Backen und Kochen steht uns die volle Bandbreite der Nüsse, Samen und Pseudogetreide wie Buchweizen zur Verfügung! Von der schier unendlichen Bandbreite an Gemüse, Obst und Beeren ganz zu schweigen.
Und DAS ist echt lecker sowie nahrhaft!

Zum Schluss die beste Nachricht: Sogar Schokoladentorten, Pizza und zartschmelzende Pralinen lassen sich auf diese Art und Weise zubereiten.
Von Verzicht kann also keine Rede sein – im Gegenteil! Wie verführerisch klingt es denn, sich den ganzen Tag mit Leckereien zu verwöhnen und ganz nebenbei den Körper zu hegen und zu pflegen, als wäre er unser wertvollstes Gut (und ist er das nicht auch?)!


Veröffentlicht von kernölfleck

Erfahre hier Vieles über mein Leben als Fleckentfernerin. Lerne meine GLUTENFREIEN, ZUCKERFREIEN, MILCHPRODUKTFREIEN Rezepte kennen, vollkommen frei von Ersatzprodukten und Mehlmischungen. Ich bin der Meinung, wir sollten ALLES Essen können, das gut schmeckt, es muss aber gleichzeitig einen Mehrwert für unsere Gesundheit haben. Oder würdest du deinen Benziner mit Diesel füttern, bloß weil er billiger ist?

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